Vom Beerengarten zum Gemüsegarten
Als blühenden Übergang vom Blumen- zum Gemüsegarten habe ich auf rund 50 m² einen kleinen Beerengarten angelegt. Kaum klingt der Geschmack reifer Erdbeeren nach, kündigen sich schon die ersten Himbeeren an. An Sommermorgen gehe ich voller Vorfreude hinaus, nasche direkt vom Strauch und sammle Beeren fürs Frühstück. Erde unter den Füßen, Kinderlachen zwischen den Beeten – das berührt mich tief. Ich staune immer wieder über die unterschiedlichen Kleinklimazonen im Garten: hier feucht und kühl, gleich daneben heiß und trocken.
Gegenüber steht eine Bank, umrahmt von Obstbäumen. Im Frühling begleitet mich der Gesang der Amsel, morgens weckt uns ein vielstimmiger Vogelchor. Auch der Siebenschläfer ist hier häufig zu Gast. Himbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, dazu eine frühe Traube. Ein schönes Detail offenbarte sich erst aus der Vogelperspektive: Die Beete habe ich ungeplant so angelegt, dass sie ein lachendes Gesicht bilden.
Der Weg führt weiter in meinen rund 500m² großen lebendigen Gemüsegarten