Beetgestaltung zwischen Gemüse- und Blütenpracht
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Ich stehe im Garten in einem Meer von all den Farben, Formen, Düften. Wie ein neugieriges Kind mit strahlenden Augen staune ich jedes Mal aufs Neue, was mein Garten und die Natur mir bringt. In der Luft liegt ein hoher Summton von den schwirrenden Flügeln der Bienen, Schwebfliegen und anderen Insekten. Dazwischen brummen etwas tiefer die behäbigen Hummeln. Ein Treiben über alle Gemüsebeete hinweg. Überall leuchtet und sprießt es. Schmackhafteste Ernte. Ein bunter Strauß meiner Lieblingszinnien und ich mittendrin im Tun. Herrlich!
Auf rund 1.000 qm, eingebettet in die 15.000 qm des Vielfaltgartens, entsteht der Gartenbereich, in dem wir gemeinsam ins Tun kommen zwischen Gemüse- und Blütenpracht rund um mein Konzept. Doch bevor das möglich ist, braucht dieser Bereich einen Rahmen. Und der beginnt, wie so vieles hier, mit der Frage: Was passt wirklich und ist zeitlos genug, damit es bleibt.
Warum Cortenstahl.
Wenn du mich schon länger begleitest, weißt du, dass ich in diesem Garten schon viele Rasenkantensteine ausgegraben habe, um organische Beete anzulegen. Geschwungene Übergänge, fließende Linien, Formen, die sich dem Garten anpassen. Also entschied ich mich für Rasenkanten aus Corten. Stell dir die Abendsonne auf den Beeten vor. Edelrost und erdiges Braun. Dazu helles und dunkles Grün. Ein warmes Sonnenblumengelb, das sich mit dem knalligen Artischockenblau mischt, unterstrichen von Echinacea- und Ziersalbeilila. Wie schön sich die Rasenkante aus Corten einfügt. Holz hätte mir auch sehr gut gefallen, doch fehlt mir dabei die Wurzelsperre und die Haltbarkeit von bis zu 80 Jahren.
Warum Rasenkanten Corten von bellissa.
So verlegte ich Rasenkanten von unterschiedlichen Herstellern und lernte die von bellissa kennen. Erst in einzelnen Beeten verteilt auf dem gesamten Grundstück, dann im Familiengarten und nun hier. Ich verbaue keine anderen mehr, weil sie insgesamt sehr stabil sind. Sie verbeulen sich nicht, verdrehen sich nicht. Die Verbindung zwischen den Rasenkanten sorgt auch in Ecken und Übergängen für einen festen Halt. Die Verbindung ist übrigens patentiert.
Außerdem bin ich von der Produktentwicklung sehr begeistert und von dem intuitiven Arbeiten, das damit einhergeht. Das hängt auch damit zusammen, dass die Beschäftigten selbst mit allen Produkten aus dem Sortiment arbeiten, sei es privat oder in Produktworkshops. Von der Produktentwicklung über die Kommunikation bis hin zum Vertrieb bringen sie ihre Anregungen direkt ein. Das merkt man jedem Produkt wirklich an. Denn sie setzen genau an diesen Stellen an und bieten wirklich großartige Lösungen für Anpassungen, die man sich während der Gartenarbeit oft wünscht.
Vorbereitungen für das Verlegen:
Nachdem diese Fläche nach den Arbeiten für Strom, Licht und Wasserauslässe begradigt wurde, bin ich für den Verlauf des Hauptweges mit meinem alten Mäher die Fläche abgefahren. Denn dieser hat noch eine recht schwerfällige Lenkung, die es einfach macht, einen gefälligen Wegverlauf zu bestimmen.
Der Wegverlauf wird inmitten von Summen, Surren, Leuchten und Sprießen zum Schlendern und Verweilen einladen. Er gibt die Einteilung der einzelnen Beetbereiche vor, in denen du in diesem Gartenbereich anhand bestimmter Beetkonzepte erlebst, verstehst und verankerst.
Den zentralen Beetbereich, der durch die Bestimmung des Wegverlaufs entstanden ist, nehme ich als Ausgangspunkt. Hier lege ich einen Textil(Wasser)schlauch entlang des Rands. Als Vorbereitung für die Rasenkanten steche ich mit dem Rasenkantenstecher entlang des Schlauchs den Bereich vor. Damit ich von dieser zentralen Beetfläche die Wegbreite von 150 cm bis zum nächsten Beetbereich sicher bestimmen kann, nutze ich einen selbstgebauten Abstandsmesser. Diesen lege ich etwa alle 10 cm an und ritze auf der gegenüberliegenden Seite entlang des weiteren Beetbereichs in den Boden. Jetzt lege ich auch entlang dieser eingeritzten Linien einen Textil(Wasser)schlauch aus und steche mit dem Rasenkantenstecher den Bereich vor, als Vorbereitung für das Verlegen der Rasenkanten.
So gehe ich beim Verlegen vor:
Die belissa Rasenkante Corten 20 (91012) ist 20 cm hoch, und hat 118 cm Nutzlänge pro Element und eine Höhe von 20 cm. Ich setze sie etwa 15 cm tief in den Boden, damit sie auch als echte Wurzelsperre dient. Die patentierte Schnellverriegelung funktioniert über perforierte Kanten, die sich bis zu 90-Grad umknicken lassen.
Schritt für Schritt:
-Blech in die vorgestochenen Ritze einsetzen und vorher gegebenenfalls formen. Mit den Rasenkanten lassen sich auch sehr saubere Kanten und exakte 90-Grad-Winkel und mehr formen, ganz einfach mit zwei Holzstücken, Böcken oder Ähnlichem.
-Zum Einschlagen Oberkante mit einem Holzstück schützen und gleichmäßig mit einem Hammer einschlagen. Mit etwas Abstand auf gleichmäßigen Verlauf achten. Zu tief eingeschlagen? Mit einer Grabegabel oder einem Spaten einfach etwas hochholen.
-Blech in die vorgesehene Öffnung schieben, beide Bleche miteinander verbinden, Pin umknicken, fertig.
Wenn ihr für eure Gartengestaltung noch auf der Suche seid, schaut euch die Rasenkante sowie weitere Produkte von belissa gerne an. Ich bin mir sicher, dass ihr danach genauso zufrieden sein werdet, wie ich.